Alles ein Frage der Perspektive
Die Serie „Alles eine Frage der Perspektive“ spielt mit Wahrnehmung, Größenverhältnissen und Erwartungen. Ausgangspunkt sind Fotografien von Sommer-Reisen. In diese realen Landschaften treten Miniaturfiguren ein. Sie verwandeln die Wirklichkeit in eine Bühne des Möglichen. Plötzlich wird auf einer Landstraße auf einem Bord gepaddelt, ein Rennradfahrer fährt im Schwimmbad über die Ziellinie und die Leitplanke vor Sandbergen wird zur Yogamatte.
Die kleinen Figuren stehen stellvertretend für uns selbst. Sie verkörpern Neugier, Mut, Ehrgeiz und manchmal auch die Komik menschlicher Selbstüberschätzung. Durch ihre geringe Größe werden die Kräfte der Natur sichtbar, gleichzeitig wächst ihre Bedeutung innerhalb des Bildes. Alle Betrachter*innen werden eingeladen, sich mit den Figuren zu identifizieren und eigene Geschichten zu entdecken. Die Fotos haben eine Größe von 15x15 cm, sind auf Holzblöcke gezogen sowie gerahmt. Die Miniaturfiguren sind in die gerahmten Fotos gesetzt, also nicht direkt mit hinein fotografiert, was eine besondere 3D-Perspektive erzeugt. Entstanden sind die Minis 2026.








